Hanf : eine breit einsetzbare Pflanze, die alle Seiten unserer Gesellschaft beeinflussen kann

Hanf ist äußerst widerstandsfähig, benötigt weder Herbizide noch Pestizide und gedeiht mit ganz wenig Wasser. Er schädigt den Boden nicht, sondern trägt zu seiner Regeneration bei und verhindert seine Erosion. Zusätzlich absorbiert Hanf viermal so viel CO2 als Bäume und trägt damit zur Reduktion der Treibhausgasse.

Alle Teile der Hanfpflanze sind eine reiche Quelle an Rohstoffen. Ihr Stamm besteht aus eine der längsten und widerstandsfähigen Naturfasern, optimal für die Herstellung von Textilien oder anderen Industrieprodukten. Der hölzerne Kern enthält fast 30 % Zellulose und kann für die Papier- oder Baustoffherstellung genutzt werden. Die Samen sind der Rohstoff für zahlreiche Produkte wie Lebensmittel, Körperpflegeprodukte oder technische Stoffe wie Ölfarben, Lacke oder Kraftstoff.

Mit Hanf lassen sich eine Menge an den heute nötigen Alltagsprodukten und Industriestoffen mit einer viel niedrigeren Umweltbelastung herstellen. Es wird geschätzt, dass es über 50.000 industrielle Nutzungsmöglichkeiten für diese Pflanze gibt.

Umweltvorteile